Über mich als Mensch und Therapeutin
Schon als Kind hat mich die Naturheilkunde fasziniert. Meine Mutter – Apothekenfacharbeiterin – nahm mich mit in den Garten und zeigte mir, welche Pflanzen heilkräftig sind, welche giftig und welche einst die Basis für moderne Arzneien waren. Wenn jemand krank war, gab es bei uns nicht nur Tee, sondern auch liebevolle Pflege, Ruhe und Wärme – chemische Medikamente waren die Ausnahme, nicht die Regel. Ich massierte meine Mutter schon als Kind, weil sie durch ihre viele körperliche Arbeit oft verspannt war. Sie arbeitete im Garten, im Haushalt, in der Apotheke – und nahm sogar Heimarbeit an, damit mein neun Jahre älterer Bruder und ich nicht in den Kindergarten oder Hort mussten. Aus Liebe zu uns sorgte sie dafür, dass wir zu Hause bleiben konnten – behütet, nah, in einer Umgebung voller Pflanzen, Achtsamkeit und Fürsorge. Mit 12 Jahren las ich das Buch „Die Gesundheit“, in dem schulmedizinische Krankheitsbilder erklärt wurden – ergänzt durch Werke wie die von Eduard Bilz, Dr. Schüssler und Maria Treben. Sogar Volksheilkunde in altdeutscher Schrift lernte ich zu lesen – und sog das Wissen über Heilpflanzen auf, als wäre es ein Schatz, den ich bewahren wollte. Ich sah in meiner Familie, wie Menschen trotz medizinischer Behandlung litten – und fragte mich: „Gibt es nichts, das sanfter wirkt – und tiefer ansetzt?“ Ich liebte es, wie Sherlock Holmes nach Ursachen zu suchen. Diese Neugier prägt auch meine heutige Arbeit. Selbst beim Kochen war mir das wichtig: weniger Zucker, mehr Verantwortung – mein Vater war schon mit 28 an Diabetes Typ 2 erkrankt. Ich wollte, dass er genießen kann – ohne Reue, aber mit Sinn. Heute begleite ich Menschen ganzheitlich: mit Wissen, Intuition, Mitgefühl und einem wachen Blick für die vielen kleinen Hinweise, die Körper und Seele geben – oft lange, bevor eine Diagnose gestellt wird.
Kraftplätze, Tempel und mystische Orte
Ich besuche gern die griechischen Inseln, hier auf Samos. Das Mosaik ist im Tempel der Hera zu sehen.
Hier bin ich in Großbritannien, Stonehenge – ein unvergleichlicher Kraftplatz.
Auch hier sehen Sie mal wieder eine griechische Insel. Dieses Foto stammt von der Insel Kos- das Krankenhaus von Hippokrates! Sein Konzept und die ganzheitliche Herangehensweise an Heilung hat mich besonders fasziniert und innerlich sehr berührt. Er hat auch Theaterspielen als Therapie eingeführt, damit Patienten miteinander lachen, wenn sie zum Beispiel die Szenen üben und Texte lernen. Sie kommen dabei aus sich heraus und erleben sich neu, igeln sich wegen einer Krankheit nicht so ein. Damit wird die soziale Komponente des Menschseins integriert – ich liebe diese umfassende Sichtweise!
Fruchtbarkeitstempel in Syrien- eine Reise in 1000 und 1 Nacht, eine ganz andere Welt des Orients. Echte Feigen vom Baum zu naschen, das hatte etwas ganz besonderes für mich.